Interview mit Adam Angst über “Neintology” – Teil 1!

Adam Angst Interview Neintology Teil 1

Felix Schönfuss (Mitte) sang in der Vergangenheit schon in diversen deutschen Bands. Da wären Escapado, Frau Potz und nun Adam Angst. Alle diese Gruppen haben neben dem markanten Stimmorgan des Wirbelwinds eins gemeinsam: Sie wurden innerhalb kürzester Zeit zum festem Bestandteil der Punk-Szene. Etwas grenzt Adam Angst, das wohl kommerziell erfolgreichste Projekt des Frontmannes, dann doch von den restlichen Gruppen ab: Es wird mehr als nur ein Album mit ihm als Songwriter und Sänger erscheinen. „Neintology“ heißt die zweite Adam Angst-Platte. Wir trafen uns an einem herrlich sonnigen September-Nachmittag mit Schönfuss und seinem Kollegen Roman Hartmann (E-Gitarre, ganz links auf Foto) um über ebendiese neue Platte zu sprechen. Die beiden erzählten uns während des ausführlichen Gespräches, was für Schwierigkeiten bei der Entstehung des Albums aufkamen, wie anstrengend Hass-Kommentare im Internet sein können und wie wichtig Politik und klare Positionierung für die Band ist. Nun aber ans Eingemachte:

minutenmusik: Wir haben das Jahr 2018. Als Projekt gibt es Adam Angst seit 2014. Was hat sich in dieser Zeitspanne für euch geändert und wie habt ihr die letzten Jahre wahrgenommen?

Felix: Als das alles mit der Band losging ist viel krasses Zeug passiert. Man hat zwei Touren und sehr viele Festivals gespielt. Das war alles viel mehr als gedacht, was schön ist! Als das dann langsam vorbei war und man sich um ein zweites Album Gedanken machen musste, kam mir das alles wie ein Loch vor. Ich hatte keinen Bock, so schnell was neues nachzulegen und neue Songs zu schreiben und kam da auch nicht gut hinterher.

minutenmusik: Du hast bislang ja auch noch nicht so häufig ein zweites Album aufgenommen.

Felix: (lacht) Genau! Das war für mich aber gar nicht so ein Problem, auch wenn das in Interviews immer gerne angesprochen wird. Das Problem war eher, dass ich zum einen keine Themen mehr hatte, weil das erste Album ein ganz schöner Rundumschlag war. Ich hätte immer das Gefühl gehabt, mich zu wiederholen und nur ein Abklatsch von dem zu machen, was man eh schon gesagt hat. Zum anderen war bei mir ein bisschen die Luft raus. Außerdem habe ich mich an vielen negativen Arschlochkommentaren im Netz gestört. Ich habe da eine zeitlang sehr vieles persönlich genommen und brauchte paar Monate, wenn nicht sogar ein Jahr, um damit klarzukommen – um zu verstehen, dass es immer Arschlöcher geben wird, die uns auch jetzt noch angreifen werden. Das wird sich auch nie ändern. Damit klarzukommen, muss man erstmal lernen.

Das hat mich persönlich dann im Schreiben von Songs zurückgeworfen. Deshalb war die bisherige Zeit etwas geteilt zwischen ganz oben sein und in so ein komisches Loch zu fallen, sich dann langsam wieder zu regenerieren und an Songs zu machen. So hab ich das empfunden. Das Album zu schreiben und fertigzustellen war ebenfalls ein Struggle. Viele Songs sind teilweise schon zwei Jahre alt. Das war nicht so einfach das alles zusammenzustellen.

minutenmusik: Gibt es einen einschneidenden Kommentar, an den du dich besonders erinnerst?

Felix: Ich könnte die alle konkret aufzählen. Ich will das aber nicht öffentlich machen. Die Leute können sich das auch denken!

minutenmusik: Also waren das Kommentare sowohl von Privatpersonen, als auch von Bands?

Felix: Beides. Man macht ja immer den Fehler zu schauen, wer da so was sagt. In der Regel bekommt man ja auch Benachrichtigungen auf den Social-Media-Portalen, weshalb man das mitbekommt. Dann gibt es vielleicht 100 sehr positive Reaktionen und eine Person, die dir die Pest an den Hals wünscht. Das trägt man trotzdem wochenlang mit sich herum. Jetzt gucke ich sehr viel seltener ins Internet und kriege das meistens gar nicht mehr mit.

Roman: Ich glaube, das sind aber wirklich überwiegend Privatpersonen und nicht wirklich Bands, die gegen einen bashen. Ich wüsste jetzt keine Band, die uns wirklich öffentlich gedisst hat…

minutenmusik: Frei.Wild.

Roman: Die dürfen uns gerne scheiße finden! (lacht) Das kann ich auch öffentlich sagen, dass ich Frei.Wild ebenfalls scheiße finde!

Felix: Wenn sowas von denen käme, das wäre auf jeden Fall ein Orden!

minutenmusik: Ich glaube umso größer ein Künstler ist, umso vernichtender werden die Kommentarspalten auch. Als Marteria und Casper letztens ihr gemeinsames Album veröffentlicht haben, habe ich die Reaktionen auch ein wenig verfolgt. Da waren die Topkommentare dann tatsächlich von Leuten, die ihre Enttäuschung ausdrückten. Das fand ich schon bemerkenswert: Da sind zwei Künstler super euphorisch, dass sie eine Platte fertiggestellt haben und der größte Teil der Reaktionen fällt negativ aus.

Roman: Das ist bei denen aber ja berechenbar. Ich persönlich finde die Platte jetzt auch nicht geil. Das Ding ist ja, dass sich da zwei der größten Rapper Deutschlands zusammengetan haben. Die Erwartungen können die eigentlich gar nicht erfüllen. Das ist ein bisschen so, wie damals bei Annenmaykantereit. Als das Album draußen war, waren auch viele erstmal enttäuscht, weil sie sich mehr versprochen hatten. Die haben die Latte aber auch drei Jahre immer höher geschraubt. Das schafft keiner, daran zu kommen. Im Internet ist das aber natürlich auch sehr einfach, etwas kacke zu finden.

Felix: Ja, im Internet gibt es eine Hexenjagdkultur. Es ist deutlich interessanter fremde Leute nieder zu machen. Über einen Shitstorm wird man länger reden, als über das, was zum Beispiel schönes in Chemnitz mit #wirsindmehr passiert ist. So sind wir Menschen wahrscheinlich – leider.

minutenmusik: Lass uns jetzt mal auf euer neues Album „Neintology“ zu sprechen kommen. Auf mich wirkten die Texte nach den ersten Hördurchgängen etwas direkter und weniger missverständlich in dem was sie ausdrücken sollen. War das eine bewusste Entscheidung oder hat sich das so ergeben? Oder ist das vielleicht auch meine komische, verdrehte Empfindung?

Felix: Vielleicht! Das ist immer interessant, wie andere das auffassen. Ich selber hatte nicht den Anspruch, deutlicher zu werden. Ich habe nach dem Schreiben aber auf jeden Fall alles nochmal überprüft – ob das den Kern trifft oder nicht oder man das besser sagen könnte. Also ein bisschen mehr Mühe habe ich mir schon gegeben als beim ersten Mal. (lacht) Da habe ich viel mehr drauflos geschrieben. 

Wenn man Kritik erfahren hat, ist es teilweise vielleicht etwas problematisch, wenn man die Texte dann danach ausrichtet, um dafür zu sorgen, weniger Angriffspunkte zu bilden. Bestimmt habe ich da diesmal ein bisschen mehr aufgepasst. Ich habe die Texte aber nicht wissentlich direkter gemacht. Wenn man mich nach der Platte fragt, sage ich eigentlich immer, dass ich diesmal vom Songgewand eher offene, fiktive Geschichten, zu denen sich Leute selber eine Meinung bilden können, erzählen wollte. Die Texte sollten also breiter und fiktiver aufgestellt sein. Vielleicht habe ich das auch nicht hingekriegt. (lacht) Das ist aber das Gefühl, was ich eigentlich im Sinn hatte.

minutenmusik: Auf der Platte ist die Dichte von politischen Zeilen und Songs höher, als auf eurem Debüt. Die Weltpolitik befindet sich momentan ein wenig im Umschwung. Es gibt in vielen europäische Ländern und in Amerika einen Rechtsruck, gefühlt baut sich da auch immer mehr Frustration und damit einhergehend auch aufgestaute Energie auf, die vermutlich dafür sorgen wird, dass in zehn Jahren nichts mehr so ist, wie es momentan ist. Glaubt ihr, beziehungsweise du, dass euch diese Situation im Texten beeinflusst hat?

Felix: Ja, auf jeden Fall. Die ganze Entwicklung hat nicht dazu geführt, dass ich auf einmal mehr Alltagsgeschichten erzählen wollte. Das ist beim Schreiben schon in mir drin. Die Texte müssen immer Relevanz und Aussage haben und zum Nachdenken anregen. Und ja, es hat sich vieles zugespitzt: Der ganze Rechtsruck ebbt ja nicht ab, sondern Rechts rückt immer mehr in die Mitte. Dass die Rechten es nach so vielen Jahrzehnten wieder kapiert haben, was sie tun müssen, um Anhänger zu bekommen, ist das Gefährlichste überhaupt. Das spricht aber natürlich auch nicht gerade für die, dass die dafür so lange gebraucht haben. (lacht) Die Entwicklungen haben mich aber auf jeden Fall maßgeblich beeinflusst.

Mich hat außerdem die Erkenntnis beeinflusst, dass es im Leben nicht um Korinthenkackerei, sondern um ein soziales Denken, um sowas wie Nächstenliebe, geht – auch wenn das christlich klingt. Grundsätzlich ist das aber ja richtig. Ich wünsche mir eine Welt, die darauf aufbaut. Dieser Gedanke hat mich dazu gebracht, dass ich keinen Text mehr schreiben kann, der irgendwie damit zu tun hat. Was machen wir mit dieser Welt und was könnte daraus werden?

Roman: Wobei wir jetzt nicht bewusst neun von elf Songs gegen Rechts geschrieben haben. Aber bei Adam Angst wird das Thema gegen Rechts immer ganz oben stehen. Darüber unterhalten wir uns jedes mal, wenn wir zusammen sind, wir informieren uns. Deswegen ist das immer präsent.

minutenmusik: In eurem allerersten Pressetext hieß es, dass ihr eine „antifaschistische Haltung“ hättet, was sich jetzt gerade auch wieder deutlich gezeigt hat. Wenn man sich die Mainstream-Musiklandschaft anschaut, gibt es nicht viele Bands und Künstler, die sich so offen dazu bekennen. Klar, Künstler, wie Kraftklub oder KIZ zeigen seit Jahren auf Konzerten, wofür sie stehen, dennoch wird das da nicht so deutlich rausgetragen. Jetzt vor allem im Hinblick auf die Ereignisse in Chemnitz in den letzten Wochen: Was ist für euch Antifaschismus? Und glaubt ihr der Begriff ist eventuell negativ belastet und deshalb viele größere Acts vor dessen Verwendung zurückschrecken?

Roman: Ich glaube auf jeden Fall, dass dieser Begriff negativ belastet ist. Vor allem durch so Geschehnisse, wie G20 in Hamburg, wo jeder, der ein Auto angezündet hat, ein Antifaschist und Linksextremer ist. Das ist schade. Ich persönlich bin sehr froh, dass es die Antifa gibt und möchte die auch unterstützen, so gut ich nur kann. Ich bin kein Steinewerfer und kein in-der-ersten-Reihe-Steher oder Provozierer, was viele von denen machen, weil sie sich cool fühlen. Aber die tun viel für die Szene und organisieren viel – das schaffe ich nicht und da bin ich sehr froh, dass es jemanden gibt, der das übernimmt, damit ich Teil davon sein kann. Einen großen Teil davon tut die Antifa. Klar gibt es da auch Radikale und es ist auch klar, dass es nicht geil ist ein Auto anzuzünden. Ich will auch nicht, dass jemand mein Auto anzündet – egal ob links- oder rechtsradikal. 

Diesen Stoß gegen Rechts muss es aber geben. Wenn man sich zum Beispiel wegen Chemnitz die Presse anschaut, zeigt sich schon, was da für Hohlbirnen unterwegs waren. Kann man mit diesen Menschen überhaupt noch reden oder diskutieren? Gewalt erzeugt Gegengewalt. Darüber kann man sich jetzt tot diskutieren. Aber die Antifa ist meiner Meinung nach eine der größten „Organisationen“, die was gegen Rechts tut.

Felix: Dass es viele Rechte geschafft haben, Antifaschismus zu relativieren und auf eine Stufe mit Rechts zu stellen, ist für mich der größte Witz der Geschichte. Das ist furchtbar. Ich habe letztens einen rechten Youtuber gefunden – der nennt sich der „Volkslehrer“. Das ist ein Typ, der seinen Lehrerjob in Berlin verloren hat, weil er sich antisemitisch und rassistisch geäußert hat. Jetzt ist der eben Youtuber und macht den ganzen Tag eigentlich nichts anderes als durch irgendwelche Städte zu laufen, auf linken Demos kleine Kinder zu befragen und die rhetorisch in die Ecke zu drängen und dabei linke und rechte Gewalt auf eine Stufe zu stellen. Das ist so paradox, weil es die linke Gewalt ja gar nicht gäbe, wenn es keine rechten Arschlöcher gäbe. Das ist nichts anderes als die notwendige Gegenreaktion gegen Leute, die andere Menschen aus diversen Gründen ausstoßen, anpöbeln, verprügeln, ermorden. Dass irgendjemand sich gegen diese Gewalt wehren muss, ist ganz klar. Gewalt und Einschüchterung sind nämlich die Werkzeuge der Rechten. Antifaschismus wird in der Gesellschaft immer mehr zu einem Clownsbild. Antifaschisten seien nur die Steineschmeißer und würden die Gewalt immer anzetteln, heißt es – das ist einfach Blödsinn.

Dass andere Künstler und Künstlerinnen das als heiße Kartoffel sehen sich das anzuheften finde ich ok. Man muss auch nicht immer der politische Heilsbringer sein, sobald man Musik macht. Letzten Endes will man ja Musik machen. Da sollte man auch niemanden zu Haltung zwingen. Das sollte schon bei jedem selbst liegen.

Roman: Es ist zum Beispiel super gut, dass Kraftklub ihre große Bühne und Fanbase nutzen. Dafür sollte man super dankbar sein. Ich habe noch keine Helene Fischer-Show gesehen, deshalb weiß ich nicht, ob sie sich auch vor einem ganzen Fußballstadion zu sowas äußert.

minutenmusik: Sie hat jetzt ebenfalls bei einer Show zu #wirsindmehr Stellung genommen.

Roman: Ja, weil das jetzt gerade aktuell war. Vorher hat sie das aber nicht gemacht. Das fühlt sich alles aber eher wie das Abhaken einer „To-Do“-Liste an, um von allen weiterhin akzeptiert zu werden.

Man muss genauso, wie Felix das sagt, eben auch anerkennen, dass die rechte Szene behauptet, ihr Leben über das Anderer stellen zu können, was die Linken eben nicht behaupten. Genauso gibt es in jeder Szene Arschlöcher.

Felix: Natürlich wäre es geil gewesen, wenn bei #wirsindmehr nicht nur die üblichen Verdächtigen aufgetreten wären. Hätten sich da so Künstler, wie Mark Forster, Helene Fischer und meinetwegen auch die Bösen Onkelz dahingestellt, hätte das eine unglaubliche Kraft gegeben.

minutenmusik: Die Onkelz machen das bei Konzerten mittlerweile sogar teilweise, dass sie sich gegen Rechts aussprechen. Aber natürlich stets in Verbindung mit der Aussprache gegen jeglichen Extremismus.

Roman: Ich bin ein großer Freund davon, seine Feinde zu kennen und gucke mir deshalb gerne Onkelz und Frei.Wild-Dokus und Konzerte an. Man kann die Bands nämlich nicht einfach so scheiße finden, sondern muss auch Gründe haben. Es gibt eine Ansage auf irgendeiner DVD, auf dem der Onkelz-Frontmann nämlich sagt, dass sie zwar rechts, aber auch links scheiße finden. Das ist genau diese wunderschöne Mitte, in der man sich trifft, gegen die niemand was hat und in der die Rechten mit den Linken feiern sollen. Bullshit.

minutenmusik: Darüber, wie sinnvoll #wirsindmehr in Chemnitz jetzt war, wurde in letzter Zeit ja auch viel diskutiert, weil da hauptsächlich Bands gespielt haben, von denen man weiß, dass die linkspolitisch sind und dementsprechend auch die Zielgruppe ansprechen. Aus meiner Sicht hat das pressetechnisch solche Auswirkungen genommen, dass ich nicht bezweifeln will, dass das keinen Zweck hatte. Dass das stattgefunden hat, hat in Deutschland ja zumindest jeden erreicht.

Roman: Ich glaube bei Künstlern, wie SXTN, die ein doch relativ junges Publikum haben, kann man da schon was erreichen. Gerade die Arbeit mit den Kids ist super wichtig. Dass man den 80-jährigen Opa, der braun im Kopf ist, noch umgekrempelt kriegt, erhofft sich ja auch niemand. Ist aber auch die Frage, wie lange der noch links sein muss. Diese neue Generation anzusprechen ist das Wichtige.

minutenmusik: Eigentlich ist es da ja echt traurig, dass „Splitter Von Granaten“ von eurer ersten Platte noch immer so aktuell ist – sieht man von den realpolitischen Fakten in den Strophen ab.

Das war schon der erste Teil unserer dreiteiligen Adam Angst-Interview-Reihe. Fiel dieser vor allem politisch aus, fokussieren sich Teil zwei und drei eher auf die Musik der Platte und Punk – ja, ganz viel Punk.

Hier geht es zu Teil 2!

Hier zu Teil 3!

Das Album “Neintology” (erscheint am 28.09.) kannst du dir hier kaufen.*

Eine ausführliche Doppel-Rezension der Platte gibt es hier.

Und so hört sich das an:

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Adam Angst live 2018:

15.11. – Wiesbaden, Schlachthof (ausverkauft!)
16.11. – Wien, Arena (Hochverlegt!)
17.11. – München, Backstage Halle (hochverlegt!)
18.11. – Zürich, Dynamo
20.11. – Köln, Kantine (verlegt!)
21.11. – Hannover, Musikzentrum
22.11. – Münster, Sputnikhalle (hochverlegt!)
23.11. – Bremen, Kulturzentrum Schlachthof (hochverlegt!)
24.11. – Hamburg, Übel & Gefährlich (hochverlegt!)
25.11. – Berlin, Festsaal Kreuzberg (hochverlegt!)

Adam Angst live 2019:

22.02. – Dresden, beatpol
23.02. – Leipzig, Conne Island
24.02. – Frankfurt am Main, Das Bett
01.03. – Stuttgart, Im Wizemann
02.03. – Osnabrück, Kleine Freiheit
03.03. – Dortmund, FZW

Foto von Markus Hausschild.