Hathors-Grief Roses And Gasoline

Hathors – Grief, Roses & Gasoline

Was genau ist da auf dem Cover von Hathors drittem Album „Grief, Roses & Gasoline“ zu sehen? Ein Fetzen Giraffenfell, ein Stück Holz oder irgendwas mit Feuer? Vielleicht auch etwas völlig anderes. Naja, ist ja eigentlich egal, solange es ins Auge fällt. Was definitiv nicht egal ist, ist dass es mit der Musik auf „Grief, Roses & Gasoline“ ganz ähnlich ist. Was genau ist auf dem Album eigentlich zu hören? Southern Rock, bluesige Gitarren, noisige Ausbrüche oder doch eher ein … Weiterlesen

Cover von Fake Names Debütalbum "Fake Names".

Fake Names – Fake Names

Brian Baker, der bereits bei den Hardcore-Legenden Minor Threat Gitarre spielte und heute noch mit Bands wie Bad Religion und Dag Nasty unterwegs ist, macht jetzt gemeinsame Sache mit Refused-Chef Dennis Lyxzén. Komplettiert wird das unter dem Namen Fake Names laufende Projekt mit Michael Hampton und Johnny Temple, die ihres Zeichens, wie Baker, Veteranen der legendären DC-Hardcore-Szene sind. Das klingt nicht nur beeindruckend, sondern auch sehr vielversprechend. Erwartet uns möglicherweise die bissigste Kapitalismus-Kritik des noch jungen Jahrzehnts, gehüllt in peitschende, … Weiterlesen

Joe Volk & Naiare – Primitive Energetics

Joe Volk & Naiare – Primitive Energetics

Vielen Psychedelic- und Progressive-Rock-Fans dürfte Joe Volk noch als Frontmann der Band Crippled Black Phoenix Bekannt sein. Andere assoziieren Volks Namen vielleicht mit dem Streetart-Künstler Banksy, für dessen Projekt „Exit Through The Gift Shop“ der Musiker mehrere Stücke beigesteuert hat. Sowieso ist Volk ein etablierter Name in der kreativen Szene rund um und in Bristol. Das Video der ersten Single-Auskopplung seines aktuellen Albums, „Whitesheet“, wurde beispielsweise von John Minton inszeniert, der unter anderem schon mit den Trip-Hop-Pionieren Portishead zusammenarbeitete. Auf … Weiterlesen

Me And That Man - New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1

Me And That Man – New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1

Mit „New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1“ meldet sich Adam Nergal Darskis mittlerweile zum Solo-Projekt geschrumpfte Me And That Man zurück. Drei Jahre nach der Veröffentlichung von „Songs Of Love And Death“ lässt der Behemoth-Chef erneut eine Mischung aus Folk-Rock, Country und Blues das Licht der Welt erblicken, obendrauf gibt es sogar einen Hauch Black Metal. Gitarrist John Porter hatte das Projekt bereits 2018 verlassen, glücklicherweise schlägt dieser Umstand sich nicht negativ in der Musik nieder. Für „New … Weiterlesen

Pearl Jam - Gigaton

Pearl Jam – Gigaton

Mit erhobenem Zeigefinger melden sich Pearl Jam acht Jahre nach der Veröffentlichung von „Lightning Bolt“ zurück: Unmissverständlich machen bereits das Coverartwork und der Titel von „Gigaton“ auf ein Problem aufmerksam, welches die gesamte Menschheit gleichermaßen betrifft. Gigatonnen sind die Maßeinheit, in welcher schmelzendes Eis gemessen wird. Eine direkte Anspielung auf die Erderwärmung und die damit einhergehenden schmelzenden Polarkappen. Nach 30 Jahren Band-Geschichte schafft es das Quintett immer noch, mit neuen Klängen zu überraschen und relevant zu bleiben. Ihr jüngstes Werk … Weiterlesen

Myrkur - Folkesange

Myrkur – Folkesange

Mit „Folkesange“ präsentiert die dänische Künstlerin Amalie Bruun das dritte Studioalbum ihres Projekts Myrkur. Mit minimalistischem Konzept beweist Bruun, dass es für bombastische, fesselnde Klänge nicht mehr als musikalisches Know-How und kreative Könnerschaft braucht. Bruun hat ihren Blick weg vom Black Metal und Blackgaze gewand. Nun richtet sie ihn auf nordischen Folk. Das zentrale Element ihrer Musik bleibt dabei eine dichte Atmosphäre, die das Album trägt. Immer wieder schimmert ein Hauch von Ulvers 1995 erschienenen Szene-Klassiker „Kveldssanger“ durch, wobei „Folkesange“ Weiterlesen

Dead Koys - Resting Places

Dead Koys – Resting Places

Nach den drei EPs „Friends In Jail“, welche 2012 ihre Veröffentlichung feierte, „Sensitivities“ aus dem Jahre 2014 und dem 2016 erschienenen „Wehringhausen“ folgt mit „Resting Places“ nun der erste Langspieler der Dead Koys. Um ihr full-length-Debüt zu veröffentlichen haben sich die fünf jungen Herren aus Hagen-Wehringhausen mit einem verregneten März, in dem die Temperaturen gerne an der Null-Grad-Grenze kratzen, den perfekten Zeitpunkt ausgesucht. „Resting Places“ vereint den Sound ihrer vorangegangen Veröffentlichungen mit melancholischer Ruhrpott-Romantik und einer angenehm kühlen Produktion. Obendrauf … Weiterlesen

Body Count - Carnivore

Body Count – Carnivore [Doppel-Review]

Body Count thematisieren auf ihrem siebtem Album „Carnivore“ immer noch die selben Probleme wie sie es schon auf ihrem Debüt aus dem Jahre 1992 taten. Sie sprechen über komplexe Thematiken und spielen energischen Crossover der direkt aus den frühen 90ern kommen könnte. Grund genug für uns das Album aus zwei Blickwinkeln zu betrachten.

Maximilian beleuchtet die Beweggründe und den musikalischen Output:

Ice-T möchte nicht mehr Ice-T genannt werden. Ice-T möchte auch nicht mehr Ice-mothafuckin-T genannt werden. Ice-T möchte nun Ice-mothafuckin-T-Bitch! … Weiterlesen

Toundra - Das Cabinet des Dr. Caligari

Toundra – Das Cabinet des Dr. Caligari

Den Soundtrack für einen exakt hundert Jahre alten Stummfilm-Klassiker nach dem eigenen Geschmack zu kreieren klingt nicht nur nach einer tollen Idee: Toundra setzen diese Idee in der Praxis gekonnt und kreativ um. 1920 erschien „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene, der heute als Klassiker des expressionistischen Films gilt und wegweisend für dieses und viele andere Genres war. Damals wurde er noch gänzlich ohne Ton veröffentlicht, im Laufe der Jahre entstanden jedoch einige Begleitmusik-Versionen. Jüngst hat die instrumentelle … Weiterlesen

Ihsahn - Telemark

Ihsahn – Telemark

Am ersten Janurar 2020 wurden die beiden norwegischen Verwaltungseinheiten Vestold und Telemark zu dem Regierungsbezirk Vestfold og Telemark zusammengeschlossen. Als Emperor-Frontmann Ihsahn aufwuchs, war die Telemark noch eine eigenständige Provinz. Eben dieser Provinz widmet der norwegische Künstler nun eine EP. „Telemark“ umfasst fünf Songs, inklusive zwei Cover-Versionen, auf einer Spielzeit von knapp 24 Minuten. Das beeindruckende Cover-Artwork stammt nebenbei bemerkt aus der Feder von David Thiérrée, der unter anderem schon mit Künstlern wie Behemoth, Gorgoroth oder Gehenna zusammenarbeitete. Ihsahn zersetzt … Weiterlesen