Christina Perri_lullabies for carmella

Christina Perri – Songs for Carmella: lullabies & sing-a-longs

Lang lang ist es her, dass man etwas von Christina Perri zu hören bekommen hat. Die aus Pennsylvania  stammende Sängerin konnte im Jahr 2010 mit dem Song „Jar Of Hearts“ große Erfolge und letztendlich auch ihren Durchbruch feiern. Es folgten zwei Alben, ein weiterer Hit mit dem Song „A Thousand Years“ aus dem vierten Twilight Film und die letzte große Single „Human“ im Jahr 2013. Danach wurde es still um Christina Perri. Fast fünf Jahre später meldet sie sich nun … Weiterlesen

Dendemann – da nich für!

Wohl kaum eine Deutschrap-Platte wird in der Szene seit Jahren so sehr erwartet, wie die von Urgestein Dendemann. Acht Jahre ist die Veröffentlichung des letzten Albums „Vom Vintage verweht“ nun schon her – und seitdem ist in der deutschen Rapszene viel passiert. Und auch wenn Dendemann zwar nicht ganz weg von der Bildfläche war, sondern in den letzten Jahren gemeinsam mit der „Freien Radikalen“ die Böhmermann-Show „Neo Magazin Royale“ musikalisch begleitete, bleibt eine Frage: Schafft der mittlerweile 44-jährige es, nach … Weiterlesen

Pascow – Jade

Der Edelstein Jade bekam seinen Namen aus dem Spanischen, wo es übersetzt Nierenstein bedeutete, basierend auf der heilenden Kraft auf eben dieses Organ. Gleichzeitig sind gewisse Jadevarietäten vom gleichen Wert wie Gold. In der Hippie-Kultur der 60er und 70er Jahre wurde er gar als der „Stein der Weisen“ verehrt. Einen sehr ambivalenten Begriff hat sich die Punkrock-Institution Pascow für den Titel ihres sechsten Albums ausgesucht. Doch gerade in Zeiten, in denen der Markt an deutschsprachigen Punkrock-Bands täglich zu wachsen scheint, … Weiterlesen

Rival Sons - Feral Roots

Rival Sons – Feral Roots [Doppel-Review]

Seit dem Jahr 2011 und der Tour zum Album „Pressure & Time“ ist die kalifornische Band Rival Sons regelmäßig in Deutschland zu Gast. Insbesondere durch ihre Live-Qualitäten konnten sich Jay Buchanan (Gesang), Scott Holiday (Gitarre), Michael Miley (Schlagzeug) und Dave Beste (Bass) eine treue, wachsende Fangemeinde erspielen. Im Laufe der Jahre ist dabei auch das Repertoire der Rival Sons immer weiter angewachsen: „Head Down“, „Great Western Valkyrie“, „Hollow Bones“… Im Zwei-Jahres-Rhythmus folgte ein Werk aufs andere, unterbrochen nur durch exzessive … Weiterlesen

KYTES – Frisbee

Bei der Indie-Band KYTES hat sich in den letzten Jahren so einiges getan. Im Herbst 2016 haben sie ihr Debütalbum „Heads & Tales“ veröffentlicht, es folgte eine ausgedehnte Deutschlandtour und ein vollgepackter Sommer 2017 mit über 35 Festivals, dann ein etwas ruhigeres Jahr 2018. Am Freitag bringen die Münchner ihre neue EP „Frisbee“ heraus, mit der sie es selbst bei der klirrenden Kälte schaffen, sommerliche Urlaubsgefühle heraufzubeschwören.

Die EP ist die erste Veröffentlichung über das bandeigene Label „Frisbee Records“, mit … Weiterlesen

Skunk Anansie 25Live@25

Skunk Anansie – 25Live@25

Herzlichen Glückwunsch zum Vierteljahrhundert, Skunk Anansie! 1994 gründet sich in London eine der wohl individuellsten Bands, die das Musikbusiness je hatte. Auf instrumentaler Ebene eine Gratwanderung zwischen Rock, Indie, Metal, Alternative und Brit-Pop – gesanglich verfeinert mit einer schwarzen Soulstimme, die eben auch Rock kann und auch politisch was zu sagen hat. In den 25 Jahren gab es sechs Studioalben, eine Best Of, eine Akustik-Liveplatte, eine knapp zehn Jahre andauernde Pause, wenig schlechte Schlagzeilen und Soloprojekte, schlussendlich aber einfach … Weiterlesen

Blood Red Shoes . Get Tragic

Blood Red Shoes – Get Tragic

Jaja, Indie-Rock ist tot. Deshalb geben sich die Wombats belanglosem Synthie-Pop-Geplänkel hin, spuken die Arctic Monkeys irgendwo in der Leere zwischen Lounge-Musik und Jazz umher und betouren Bloc Party ihren Klassiker „Silent Alarm“ gleich in einer zweiten Rutsche, nachdem der Experimental-Griff „Hymns“ vollkommen ins Klo ging – mit dem alten Kram fährt es sich eben noch gut. Dass man sich als Indie-Rock-Band gar nicht allzu weit von seinem Kern entfernen muss, um interessant sowie relevant zu bleiben, sondern eine Selbstschulung … Weiterlesen

Papa Roach – Who Do You Trust?

Knapp 19 Jahre ist es mittlerweile her, dass sich Papa Roach mit „Last Resort“ für immer in die Playlists nahezu aller Alternative/Rock-Partys geschlichen haben. Zwar folgten danach noch einige weitere erfolgreiche Songs und Alben, aber wie bei so vielen anderen Acts, die einmal stilprägend waren, verfliegt der Glanz mit den Jahren. Übrig bleiben die Die-Hard-Fans und Leute, die eben mit „Last Resort“ gerade dabei sind, ihren Weg ins große Gedränge der Rock-Bands zu finden. 2019 ist also nicht gerade ein … Weiterlesen

James Blake Assume Form

James Blake – Assume Form

Eine Woche Vorankündigung genügt. Mehr braucht James Blake für sein viertes Album „Assume Form“ nicht. Fast drei Jahre nach „The Colour in Anything“ geht der 30-jährige Brite in die vierte Runde. Dazwischen war aber durchaus viel zu tun: Features mit Beyoncé, Frank Ocean, Jay-Z, Travis Scott und Stevie Wonder, Produktionen für Kendrick Lamar und noch weitere kleine Arbeiten. Wenn man das von sich zur Überbrückung zwischen den eigenen Longplayern behaupten darf, hat man’s wohl geschafft.

Und … Weiterlesen

Bring Me The Horizon - amo

Bring Me The Horizon – amo

Es ist das Jahr 2019 und Bring Me The Horizon schmeißen mit der Hilfe ihres Labels RCA Records eine neue Platte auf den Markt – ihr bereits sechstes Album. Es wird also mal wieder Zeit für den dreijährlichen großen kollektiven Aufschrei höchstpubertärer Emo-Friesen-Kiddies: Oh mein Gott, die machen ja gar keinen krachigen Metal- oder Death-Core mehr?! WAS. FÜR. EINE. SCHEISSE. SPIELT DOCH MEHR ALTE SONGS.

Vier Alben nach der großen Distanzierung von den verzackelten Drops und Kreischvocals und der Anbiederung … Weiterlesen