Christian Steiffen Gott of Schlager

Christian Steiffen – Gott of Schlager

Möchte man wirklich ein Album hören, das Gott of Schlager heißt? Ja, möchte man. Aber nur, wenn Hardy Schwetter der Interpret ist. Der 48-jährige Osnabrücker hat bereits 2009 seine Nische als Christian Steiffen gefunden und auch bei Longplayer Nr. 3 immer noch genügend Ideen, um diesen weiteren Output an Frivolität zu rechtfertigen. Mit Gott of Schlager gibt es nach vier Jahren Studiopause also zehn neue Tracks, auf die die Welt gewartet hat. Eine Dreiviertelstunde pure Exzesse. Finally!

Tatsächlich ist die … Weiterlesen

Señor Karoshi – …oder deswegen

Schon längst gehört die Riege der Bands, die den deutschsprachigen Punk von Grund auf veränderten, zu den großen Namen. Bands wie Turbostaat, Love A, Muff Potter oder KMPFSPRT sind über die Kategorie Geheimtipp hinausgewachsen und zählen nun schon selbst als Referenzpunkte für Newcomer-Bands in der ganzen Nation. Señor Karoshi machen nicht groß ein Geheimnis daraus, dass auch sie ihren Sound irgendwo zwischen genannten Bands gefunden haben – was ja nicht unbedingt etwas Schlechtes heißen muss, wie ihr neuestes Album „…oder … Weiterlesen

RDGLDGRN – Red Gold Green 3

Charts-tauglicher Hip-Hop baut im Genre-Vergleich überdurchschnittlich oft auf Kollaborationen, die die Rap-Parts durch Melodien oder einfach durch weitere Stile erweitert. Große Hip-Hop-Formationen wie die Beastie Boys oder der Wu Tang Clan können sogar schon ohne Kollaborationen mit einer größeren Bandbreite überzeugen – dank mehrerer Akteure. RDGLDGRN folgen diesen Giganten, indem die drei Bandmitglieder sich auf jedem Song gegenseitig ergänzen. Mit ihrer ganz eigenen Art, Hip-Hop mit Rock und Go-Go (einer besonderen Spielart des Funk) zu mischen, konnte das Trio sogar … Weiterlesen

the toten crackhuren im kofferraum bitchlifecrisis

The Toten Crackhuren im Kofferraum – bitchlifecrisis

Die toten Crackhuren steigen wieder aus dem Kofferraum – mit einem neuen Album in den Händen. The Toten Crackhuren im Kofferraum, das sind Luise Fuckface, Doreen K. Bieberface aka Doreen Nr. 19, Kristeenager und Ilay. Bekanntheit erlangten die vier Frauen vor allem mit „Ich und mein Pony“, einem beliebten Partylied auf den Festival-Zeltplätzen und den Dorfdiscos der Republik, daneben sind in der Vergangenheit bereits zwei komplette Longplayer entstanden.

Das neue Werk „bitchlifecrisis“ ist folglich das dritte Album und knüpft nahtlos … Weiterlesen

LGoony - Lightcore

LGoony – Lightcore

Ein knappes Jahr war es ruhig um LGoony – für eine Szene, die sehr schnell vergisst, eine ungewöhnlich lange Zeitspanne. Nun meldet sich der Kölner mit einem neuen Mixtape, seinem vierten, zurück und setzt dabei weniger auf Neuartiges als auf Wohlbekanntes, weiß aber dennoch zu überzeugen.

Die Tage, in denen der Rap-Vorreiter das als einer der ersten deutschen Musiker in die Musiklandschaft hinaustrug, was die hiesigen Kultur-Journalisten und -Journalistinnen als „Cloud-Rap“ abtaten und an anderer Stelle mittlerweile Arenen füllt, sind … Weiterlesen

Rudimental – Toast To Our Differences

“Suddenly the sun comes up/ And I feel my love floodin‘ back again, yeah /Until the sun comes up/ And I feel my love comin‘ up again.” Sie arbeiten immer im Hintergrund und sind doch für die ganz großen Hits verantwortlich. Das britische Musikkollektiv Rudimental vereint sich seit dem Jahr 2010, um die Charts mit guten Elektronummern zu bespielen. Nach zwei herausragenden Alben „Home“ und „We the Generation“ präsentieren Rudimental nach drei Jahren ihr drittes Album „Toast To Our Differences“, … Weiterlesen

White Lies – FIVE

Seinem fünften Album einfach mal den Titel „FIVE“ zu verpassen, ist bei dem Sound der White Lies eigentlich nur folgerichtig. Wieso sich großartig mit irgendwelchen kreativen Titeln herumschlagen, wenn der Inhalt ohnehin schon absehbar ist? Klingt auf den ersten Blick zunächst vielleicht etwas hart, aber im Endeffekt ist es überhaupt kein schlimmes Urteil. Ganz im Gegenteil!

Wenn eine Band die Zusammenführung von Post-Punk und New Wave im 21. Jahrhundert immer wieder fabulös gemeistert hat, dann sind das nämlich die White … Weiterlesen

Press Club – Late Teens

Die Teenager-Zeit ist eine ganz besondere Moment-Aufnahme. Hier entwickeln sich Kinder zu eigenständigen Personen, durchleben die verschiedensten emotionalen Lagen und sind für alle anderen Menschen oft ziemlich anstrengend. Ein Debütalbum mit dem Titel „Late Teens“ kann daher schnell die Erwartungen wecken, dass es sich hier um eine halbgare Platte handelt, aufgenommen in einer Garage, vollgepackt mit viel Herzschmerz. Oder spielen Press Club etwa nur mit allen?

Sonderlich lange hält die Fragerei gar nicht mal an, stattdessen macht schon der Opener … Weiterlesen

Mozes and the Firstborn - Dadcore

Mozes and the Firstborn – Dadcore

Und plötzlich geht es nicht mehr weiter: „Rockmusik ist tot!“ Wo sich gestern noch schweißnasse Mähnen, lautstarke Gitarren und Verstärker austobten, herrscht heute vermeintliches Hausverbot. In die Charts sind jetzt Rapper und DJs eingezogen, welche dieser Tage mehr denn je auf Singles und Mixtapes setzen. Doch siehe da: Auch eine Rockband kann das! Behauptet sie zumindest. Mozes and the Firstborn treten mit „Dadcore“ seit Freitag den Beweis an. Ob das Mixtape-Experiment der Niederländer gut geht?

„Dadcore“ sei als „Liebesbrief“ an … Weiterlesen

Backstreet Boys – DNA

Im Jahr 1996 erklommen die Backstreet Boys mit dem Song “Quit playin‘ games with my heart“ zum ersten Mal die Spitze der Charts in Deutschland. Die Band, die 1993 aus Brian Littrell, Howie Dorough, AJ McLean, Nick Carter und Kevin Richardson formiert wurde, gehört bis heute zu den erfolgreichsten Boybands der Welt. Tracks wie „Everybody (Backstreet’s Back)”,” As Long As You Love Me”, “I Want It That Way” oder “Shape Of My Heart” haben längst Kultstatus erreicht und sind aus … Weiterlesen