Do I Smell Cupcakes - Make The Big Boys Hire Me

Do I Smell Cupcakes – Make The Big Boys Hire Me

Erinnert ihr euch noch an die 2000er Clubbesuche? Als man in irgendeinem super winzigen Laden morgens um 3h zu Panic! At The Disco, Arctic Monkeys oder Bloc Party sein Astra trank und wie wild durch die Gegend hüpfte? Das war schön. Und passte irgendwie total gut in den Zeitrahmen. Knapp eine Dekade später überlegen sich drei Jungs aus Berlin genau dieses Gefühl noch mal aufleben zu lassen. Das wiederum ist nur moderat schön.

Do I Smell Cupcakes. Was ein yummy Name. Rhetorische Frage zugleich. Auch der Albumtitel „Make The Big Boys Hire Me“ sticht durch seine Kreativität hervor. Die

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a-ha, Lanxess Arena Koeln, 06.02.2018

a-ha, Lanxess Arena Köln, 06.02.2018

Wer seit 35 Jahren auf musikalischem Wege Aufmerksamkeit erhaschen kann und 80 Millionen Platten verkauft hat, ist definitiv einer MTV Unplugged-Session würdig genug. 2017 durften neben Peter Maffay und Andreas Gabalier auch das über mehrere Dekaden erfolgreiche norwegische Trio a-ha im Juni zwei reduzierte Gigs mit besonderer Instrumentierung präsentieren. Das passende Album erschien im Oktober und kann nun in anderen Ländern live angehört werden. Die zehn Termine im deutschen Raum fanden nun am 06.02. ihren Abschluss in der Lanxess Arena in Köln.

Der Support ist leider ungünstig gewählt.

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Audio Dope Audio Dope

Audio Dope – Audio Dope

Aus der Schweiz taucht viel zu selten Musik auf. Eigentlich schon unabsichtlich lustig, dass selbst Google als ersten Vorschlag bei der Eingabe „Musiker der Schweiz“ DJ BoBo ausspuckt. Zum Glück hat Audio Dope mit dem obenerwähnten nichts gemein außer vielleicht das DJing. Der Newcomer aus Basel könnte mit seiner Produktion auf seinem selbstbetitelten Debut viel Aufmerksamkeit erregen. Künstlername und Albumtitel sind gut gewählt, so klingen viele Tracks einfach wie eine ordentliche Dröhnung, betäuben für einen kurzen Moment und hinterlassen nur schwer zu erinnernde Momente –

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Glen Hansard - Between Two Shores

Glen Hansard – Between Two Shores

Ungewöhnlich treibend beginnt die dritte Soloplatte des Endvierziger-Iren. Obwohl Glen Hansard seit zig Jahren als Vollblutmusiker unterwegs ist, überrascht es, dass mit „Between Two Shores“ erst der dritte Tonträger vorliegt, der nur durch ihn brilliert. Dabei ließ er sich nicht einmal wirklich lange Zeit, sondern bringt nun seit 2012 konsequent im dreijährlichen Rhythmus ein Album auf den Markt. Nach knapp zweihandvoll Studioproduktionen mit seiner Band The Frames, dem bereits in den 90ern stattgefundenen Leinwanddebut in The Commitments und dem riesigen Indieerfolg Once

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Greatest Showman Soundtrack Cover

Soundtrack: Various Artists – The Greatest Showman

Hollywood setzt bekanntermaßen in unregelmäßigen Abständen auf Musikfilme und investiert ordentlich. Nachdem im Umkehrschluss 2017 La La Land mit Preisen überhäuft wurde und mit 14 Oscar-Nominierungen einen neuen Rekord aufstellte, ist das Zugpferd der größten Maschinerie für Zelluloid dieses Jahr „Greatest Showman”. Dabei könnte der Spagat zwischen beiden Streifen kaum größer sein. Standen 2017 noch Jazz, ungeübte Sänger und verträumter Bar-Sound auf der Agenda, wird nun gekleckert statt geklotzt. „Greatest Showman” fährt nicht nur bei seinen

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