Lüt - Mersmak

Lüt – Mersmak

Mit „Mersmak“ veröffentlichen Lüt in diesem noch jungen Jahr den bereits zweiten musikalischen Streich, der seinen Ursprung im hohen, rohen Norden Norwegens hat. Vor wenigen Tagen erblickte das wunderbare „Post People“ von Heave Blood & Die das Licht der Welt. Lüt und Heave Blood & Die stammen beide aus dem abgelegenen, von urtümlicher Natur umgebenen Tromsø. Musikalisch weisen beide Bands, bis auf ihre unkonventionelle Herangehensweise, wenig Gemeinsamkeiten auf. Wo Heave Blood & Die musikalisch über die Zukunft der Menschheit philosophieren, … Weiterlesen

Heave Blood & Die - Post People

Heave Blood & Die – Post People

Der Titel „Post People“ lässt reichlich Interpretationsspielraum – und gerade dadurch macht er neugierig. Selbst Heave Blood & Die waren sich zunächst nicht ganz sicher, was diese rätselhafte Betitelung bedeutet. Lange haben die Bandmitglieder über diesen Namen philosophiert und sich dabei Konzepte über postapokalyptische Universen und der Zukunft der Menschheit ausgedacht. Irgendwann sind sie dann zu dem Entschluss gekommen, dass „Post People“ synonym für eine Welt steht, in welcher die Menschheit den Kapitalismus hinter sich gelassen hat, ihre Klimaziele erreicht … Weiterlesen

Autor Maximilian blickt zurück: Neben Alben von Kvelertak und Touché Amoré haben ihn Songs von Sólstafir und Refused durch 2020 gebracht.

Jahresrückblick 2020: Maximilian

2020 neigt sich dem Ende zu und Corona hält die Welt in Atem. Aber erstmal alles auf Anfang: Eigentlich versprach 2020 ein Jahr reich an Konzerten und Festivals zu werden. Doch auf einmal wurden die Meldungen über ein neuartiges Virus, welches sich rasend schnell in Asien ausbreitet, immer häufiger. Schon bald lösten die Meldungen über Covid-19 Nachrichten über aggressive Tweets von Donald Trump und Julian Assanges anstehenden Prozess ab und dominierten die Medien-Welt. Es dauerte nicht lange, bis das Corona-Virus … Weiterlesen

Deafheaven - 10 Years Gone

Deafheaven – 10 Years Gone

Mit ihrem ersten Live-Werk blicken Deafheaven auf ihre nun schon zehn Jahre andauernde Karriere zurück. Für „10 Years Gone“ haben die Blackgaze-Pioniere Stücke aus ihrer gesamten Diskografie ausgewählt, dabei ist die Gruppe aus San Francisco von all ihren Seiten zu hören: Black Metal, Shogaze, Post Rock und Indie-Romantik sind allesamt Elemente, welche sich in ihrer Musik niederschlagen. „10 Years Gone“ stellt zum einen eine Bestandsaufnahme über das Schaffen der Gruppe dar. Zum anderen lässt es sich als „Jubiläumsparty“ zum zehn … Weiterlesen

The Pink Moon - Cosmic Heart Attack

The Pink Moon – Cosmic Heart Attack

Von der Wand grüßen die Ramones und auf dem Bett liegen The Stooges: The Pink Moon nehmen bereits auf dem Cover ihres aktuellen Albums Bezug zu Legenden der Rockgeschichte. Die Musik, welche sich auf „Cosmic Heart Attack“, wie sich das aktuelle Album der Band nennt, befindet, erinnert jedoch viel mehr an Gruppen wie Iron Butterfly oder The Doors. Tatsächlich lassen sich auch Elemente der Stooges auf der Platte ausfindig machen, jedoch erinnert das Album alles in allem mehr an einen … Weiterlesen

Sodom - Genesis XIX

Sodom – Genesis XIX

Auf Sodoms stolzen 16. Studioalbum ist drin was drauf steht: Grundsolider Thrash Metal mit starker Hard-Rock-Schlagseite. „Genesis XIX“ nimmt keine Gefangenen und unternimmt genauso wenig Experimente. Erwartet setzen die Thrash-Metal-Legenden auf altbewährte Formeln. Harte Riffs treffen auf ein energisches Schlagzeug und Tom Angelrippers rotzig-rohe Stimme legt sich über das aggressive Klangbild. Gelegentlich grüßen AC/DC, Venom und Kreator, aber das ist ja nichts Neues. Die beinahe einzige Neuerung auf dem jüngsten Album der Band sind tatsächlich die meisten Mitglieder der Gruppe … Weiterlesen

Solstafir - Endless Twilight Of Codependent Love

Sólstafir – Endless Twilight Of Codependent Love

Drei Jahre nach dem Erscheinen von „Berdreyminn“ melden sich Sólstafir mit einem neuen Werk zurück, um ihre ZuhörerInnen an der Hand zu nehmen und auf einen musikalischen Trip in die menschliche Psyche zu entführen. Um das Ziel zu erreichen, durchquert „Endless Twilight Of Codependent Love“ die spirituelle Ebene Islands ungezähmter Natur. Dabei geht die Fahrt durch die eisige Tundra, vorbei an reißenden Wasserfällen hin zu majestätischen Berggipfeln und erstarrten Meeren. Das Album verbindet Sólstafirs vorangegangene Werke mit innovativen Konzepten. Dadurch … Weiterlesen

Refused - The Malignant Fire

Refused – The Malignant Fire

Mit „War Music“ haben Refused 2019 wieder zu ihrem metallischen Hardcore-Sound, wie er zuletzt auf dem 1996 erschienenen Album „Songs To Fan The Flames Of Discontent“ zu hören war, gefunden. Diesen rohen Sound haben die schwedischen (Post-)Hardcore-Legenden mit Elementen ihrer anderen Werke versetzt. Beispielsweise lassen sich vertrackte Rythmen, wie sie auf dem 1998 veröffentlichen, unerreichten Meilenstein „The Shape Of Punk To Come“ oder dem Comeback-Werk „Freedom“ von 2014 zu hören sind, finden. Ebenfalls lassen sich Indie-Momente ausfindig machen, die stark … Weiterlesen

Hjelvik - Welcome To Hel

Hjelvik – Welcome To Hel

Kaum eine Band hat es in den letzten zehn Jahren geschafft, eine so innige Beziehung zu ihren Fans aufzubauen, wie Kvelertak es getan haben. Allen Menschen, die keinen Wert auf Genres oder Konventionen legen, haben Kvelertak den perfekten Mix aus allem, was Spaß macht gegeben: Hardcore Punk, Black Metal, Hard Rock und eine rebellische Attitüde, welche sich gegen eingefahrene Genre-Erwartungen auflehnt. Ihre innige Beziehung zu ihren Fans haben die sechs Norweger stehts mit ihren intensiven Live-Shows gepflegt. Stehts hat sich … Weiterlesen

Puscifer - Existential Reckoning

Puscifer – Existential Reckoning

Fünf Jahre nach dem Erscheinen von „Money Shot“ meldet sich das Neben-Nebenprojekt von Tool-Goldkehlchen Maynard James Keenan zurück: „Existential Reckoning“ ist Puscifers fünftes reguläres Studioalbum und überrascht in erster Linie durch das für das Projekt unüblich detailverliebte Coverartwork. Immer wieder schlägt „Existential Reckoning“ musikalische Kehrtwenden ein. Immer wieder geschieht das nicht vorhersehbare. Trotzdem schafft es die Platte kaum zu überraschen oder gar zu provozieren, denn 2020 ist das einzige Vorhersehbare, dass nichts vorhersehbar ist.

Fremd in der Welt und doch

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