mando-diao_good-times

Mando Diao – Good Times

„The Story Continues“. Seit nun mehr achtzehn Jahren feiert die schwedische Band Mando Diao einen Erfolg nach dem Anderen. Songs wie „ Dance With Somebody“ schlugen dabei nicht nur in ihrem Heimatland Schweden wie eine Bombe ein, sondern beglückten auch die internationalen Fans. In den letzten Jahren ist es eher ruhig um die Band geworden. Erst standen die vergangenen Veröffentlichungen in der Kritik und 2015 stieg dann auch noch Frontsänger und Gründungsmitglied Gustaf Norén aus.
Zwei Jahre später sind Mando … Weiterlesen

New Found Glory – Makes Me Sick

Mit „Makes Me Sick“ veröffentlichten New Found Glory am 28.04.2017 ihr mittlerweile neuntes Studioalbum. Die Band aus Florida präsentiert ein Pop-Punk-Album, das vielfältiger kaum sein könnte.

Bereits die Vorab-Single „Happy Being Miserable“ wusste mit ihrer eingängigen Melodie und ihrem kreativen Musikvideo zu überzeugen. Doch auch die neun weiteren Songs auf „Makes Me Sick“ präsentieren sich einfallsreich und außergewöhnlich:

So beginnt „Call Me Anti-Social“ mit einem 80er-Jahre Synth-Pop Intro, wie a-ha es nicht hätten besser … Weiterlesen

Seether – Poison the Parish

Im Genre des Alternative-Rock rund um Bands wie Breaking Benjamin, Staind oder Shinedown entstanden im letzten Jahrzehnt sehr viele Alben. Wirklich Musikgeschichte geschrieben oder Innovationen gebracht haben davon aber die wenigsten. Stattdessen kann hier eine übermäßig homogene Songstruktur über das gesamte Genre beobachtet werden: eine recht tiefe Stimme, tiefe Gitarren, Fokus auf Eingängigkeit und Melodie. Dieses Phänomen des Altbewährten benutzt auch die aus Südafrika stammende Band Seether für ihr neues Album Poison the Parish. Trotzdem lohnt sich das Reinhören, denn … Weiterlesen

An Early Cascade - Alteration

An Early Cascade – Alteration

Krachende Drums, kreischende Gitarren, vielseitiger Gesang – diese Attribute beschreiben das zweite Album der Stuttgarter Post-Hardcore Band An Early Cascade ziemlich treffend. Auf ebendiesem Album durchmischt die Band ihren Post-Hardcore mit großen Rock-Momenten und schreckt auch nicht davor zurück, kurzzeitig in den Pop abzudriften. Klingt interessant?

Das Quintett aus dem Schwabenland gibt es schon sehr lange. Bereits seit dem Jahr 2004 macht man unter diesem Namen gemeinsam Musik. Dementsprechend viel Erfahrung kann man mittlerweile auch aufweisen. War es teilweise sehr … Weiterlesen

At The Drive In - Inter Alia

At The Drive In – in•ter a•li•a

17 Jahre lang für ein Album brauchen? Das können auch nur die Post-Hardcore Helden von At The Drive In machen und dann ein Werk raushauen, das alte Zeiten auferleben lässt, so klingt, als wäre man nie weg vom Fenster gewesen und das lange Warten sowas von Wert war. Na gut, ganz so lange hat das Quintett nun auch nicht an dem Album gewerkelt. Zwischen dem Release ihres letzten so erfolgreichen Albums „Relationship Of Comand“ und der neuen Platte, die den … Weiterlesen

Jake Isaac – Our Lives

Wer schon mal das Glück hatte, Jake Isaac live zu sehen, weiß, dass dieser Vollblutmusiker direkt überzeugen kann. Nur mit Gitarre, einer kleinen Kickdrum und seiner Stimme ausgestattet vermag der Londoner, einen ganzen Raum in seinen Bann zu ziehen. Doch auch nach vier EPs, von denen die letzte „Where We Belong“ schon vor zwei Jahren erschien, blieb er weiterhin nur ein Geheimtipp. Mit einem Majorlabel-Vertrag enterte Isaac nun schon seit einiger Zeit die Playlists der vielversprechendsten Newcomer bei bekannten Streamingdiensten. … Weiterlesen

Mac DeMarco – This Old Dog

Die Riege der Singer/Songwriter beinhaltet sicherlich eine ganze Menge talentierter Musiker*innen. Gerade weil dieses Genre der Solokünstler*innen so stark vertreten ist, kann ein erfolgreiches Album helfen, sich aus der Masse abzuheben. Dies gelang dem jungen Sänger Mac DeMarco bereits 2014 mit dem Album „Salad Days“. Fortgesetzt wurde dieser Erfolgszug auch 2015 mit „Another One“. So erspielte sich der Indie-Musiker eine kleine, aber feine Fangemeinde und auch die Kritiker*innen waren begeistert. Diesen Freitag erscheint sein neues Album „This Old Dog“ und … Weiterlesen

Kasabian - For Crying Out Loud

Kasabian – For Crying Out Loud

Mit ihrem sechsten Album wollten Kasabian wieder zurück zum Gitarrenrock finden. Das ist ihnen nicht so ganz gelungen, was aber nicht schlimm ist. „For Crying Out Loud“ schlägt im Gegensatz zum sehr synthielastigen Vorgänger „48:13“ eine deutlich positivere und tanzbarere Richtung ein, hat eindeutig seine Gitarrenmomente, glänzt aber vor allem durch seine schönen einprägsamen Gesangsmelodien und eben nicht die wenigen lauten Gitarrenriffs.

Ja, auf ihrem neuesten Werk hauen Kasabian dem Hörer viel mehr Gitarren um die Ohren, als auf dem … Weiterlesen

Incubus - 8

Incubus – 8

Was ist das so einfach betitelte achte Studioalbum „8“ der Crossover-Band Incubus? Ein Rock-Album? Ein Pop-Album? Ein experimentelles Werk zwischen beidem? Irgendwie gar nichts davon so richtig!

Auf dem neuesten Album des Quartettes, welches es nun schon über 25 Jahre gibt, treffen gitarrenlastige Rockstücke, auf denen die Crossover-Geschichte der Musiker um Brandon Boyd noch ein wenig herausscheint, auf Pop-Stücke, meist in balladesker Form, was zusammen ein in sich recht stimmiges Gesamtkonstrukt ergibt. Der Band gelingt es trotz der Mischung verschiedener … Weiterlesen

Captain Capa – This is Forever

Mit ihrem mittlerweile vierten Album will die deutsche Electronica-Band Captain Capa die Zuhörer*innen wohl vor allem auf die Tanzfläche holen. Im Laufe der 14 Liedern gelingt ihnen das sicherlich. Mit teils sehr schönen Synthesizer-Melodien und einer Stimmverzerrung, gar dem Gebrauch von Autotune und viel Hall werden hier die meisten Songs ausgestattet. In Songs wie „Clarendon“ erinnert vor allem die Melodie des Refrains weniger an klassische Electronica-Bands, sondern auch sehr stark an Radio tauglichen Pop. Um das Ganze jedoch immer noch … Weiterlesen