Kelly Family We Got Love Live At Loreley

The Kelly Family – We Got Love: Live At Loreley

Für viele ging Anfang November 2016 ein Traum in Erfüllung: am 5.11. gab es Tickets für das erste The Kelly Family-Konzert im Vorverkauf. Das erste Konzert seit fast 20 Jahren. Und dann noch in der Dortmunder Westfalenhalle. Einige Kelly Family-Mitglieder hielten die Idee selbst für abstrus und glaubten, dass eh niemand kommt. 18 Minuten nach dem Verkaufsstart meldete Eventim ausverkauft. Aus einem Comebackkonzert wurden zunächst zwei, dann drei. Dass nur sechs statt ursprünglich neun Mitgliedern auf der Bühne … Weiterlesen

Greatest Showman Reimagined

Soundtrack: Various Artists – The Greatest Showman: Reimagined

Mit The Greatest Showman erschien im Januar nicht nur einer der besten Musicalfilme der letzten Jahre – der Soundtrack ist zweifelsohne der stärkste, den man 2018 in die Hände bekommen kann (lest HIER nochmal unsere Kritik). Dass grandiose Musik sich gut dafür eignet, neu aufgelegt zu werden, dachten sich wohl auch die Produzenten und werfen nun fast ein Jahr nach der ursprünglichen VÖ neben einer Sing-A-Long Edition gleich ein ganzes Coveralbum auf den Markt, bei dem jeder Track von gegenwärtigen, … Weiterlesen

Mumford & Sons – Delta

„Delta“ ist der vierte Buchstabe des griechischen Alphabets und zudem die Bezeichnung einer Flussmündung in einen See oder einen Ozean. Gekennzeichnet ist diese vor allen Dingen durch die vielen kleinen Mündungsarme, die das Wasser über viele verschiedene Wege in das große Gewässer führen.

Bands, die mit einem einzigartigen Sound urplötzlich die größten Hallen der ganzen Welt bespielen dürfen, haben ein schweres Los gezogen. Nach dem gigantischen Debütalbum folgt mit den kommenden Alben die Entscheidung für eine Stilrichtung. Häufig stellt sich … Weiterlesen

Olly Murs - You Know I Know

Olly Murs – You Know I Know

Typische Radiomusik. Als solche mögen wahrscheinlich viele die Hits von Olly Murs wahrnehmen, die meistens gespielt werden, wenn wir gerade den Einkaufswagen durch die Läden schieben oder im Auto auf der Autobahn im Stau festsitzen. Songs wie „Troublemaker“ oder „Heart Skips A Beat“ laufen im Radio noch heute rauf und runter und man kennt sie meistens, obwohl man vom Künstler kaum eine Ahnung hat. Doch was kann Olly Murs, der übrigens der Interpret eben dieser Songs ist, denn eigentlich noch … Weiterlesen

Muse - Simulation Theory

Muse – Simulation Theory

Das britische Rock-Trio Muse ist dafür bekannt, die eigene Komfortzone gerne auch mal zu verlassen und seine Tentakel in Richtung andere Musikstile zu strecken. Schaut man sich die Diskographie der Band, die in der Vergangenheit bereits sieben Studioalben veröffentlichte, an, so stößt man auf Ansätze von Dub-Step auf „The 2nd Law“, entdeckt auf „The Resistance“ eine dreiteilige Rock-Operette und auf „Black Holes & Revelations“ die 6-minütige Western-Hymne „Knights Of Cydonia“. Stellte das düstere „Drones“ einen direkten Bezug zu der Rock-Vergangenheit … Weiterlesen

Architects - Holy Hell

Architects – Holy Hell

Es gibt Genres, die ihres musikalischen Grundkonstruktes wegen schon derart in ein Korsett gedrückt werden, dass ein großer Teil des Outputs exakt gleich klingt: immerselbe vorhersehbare Strukturen, immerselbe Stimmungen, immerselbe Riffs. Der Metalcore gehört mit seinem ausgeprägten Szenegedanken, der jegliche Progressivität verbietet, zu diesen Sparten – die Acts, die mittlerweile den Sprung in die großen Hallen gemeistert haben, entfernten sich entweder von ihren Ursprüngen – man schaue sich nur Bring Me The Horizon an – oder entwickelten ihren Sound vom … Weiterlesen

I Dont Know How But They Found Me

I Don’t Know How But They Found Me – 1981 Extended Play

Ich stehe ja auf abgefahrene Bandnamen. Und manchmal führt alleine das schon dazu, dass ich mir eine Band anhöre. So auch geschehen bei I Don’t Know How But They Found Me. Warum dieser Name? Gute Frage. Der Pressetext sagt, dass das irgendwas mit dem Film Zurück in die Zukunft zu tun hat. Nie gesehen, also keinen Schimmer. Aber das ist ja auch egal. Darüber hinaus enthält der Pressetext noch allerlei andere Referenzen, T. Rex, Bowie, Oingo Boingo und Tears For … Weiterlesen

Mo-Torres – 4 Wände

Er gehört zu den beliebtesten Rappern der Stadt und ist spätestens seit der Europa-Qualifikation des 1. FC Kölns durch seinen Hit Effzeh international ein gefeierter Musiker: Mo-Torres. Erst Ende 2016 nahm der inzwischen 29-jährige Kölner mit Weltmeister Lukas Podolski und den beliebten kölschen Rockern von Cat Ballou den Song Liebe deine Stadt auf, der sich nicht nur zu einer gefeierten Lobes- und Liebeshymne an die Stadt etablierte, sondern auch auf Spotify und YouTube für millionenfache Klicks und Streams sorgte. … Weiterlesen

All Get Out - No Bouquet

All Get Out – No Bouquet

Männer, das (zahlenmäßig) doch immer noch die Rock-Musik dominierende Geschlecht, werden von der Gesellschaft häufig dazu getrimmt, so wenig verletzliche Emotionen wie möglich zu zeigen. Trauer lässt sich dann oft in Frust und Wut aus. In den letzten Jahren tauchen im Rock immer mehr Künstler auf, die zeigen, dass Verletzlichkeit und Emotion im Jahr 2018 eigentlich kein Tabu-Thema sein müssen: Die Amerikaner All Get Out gehören zu dieser Riege. „No Bouquet“ heißt das dritte Album der Band, die stets emotionsgetränkte … Weiterlesen

Nico Santos_Streets Of Gold

Nico Santos – Streets Of Gold

I’m shoutin‘ from the rooftop, baby. Tell me, will you come and save me? I’m shoutin‘ from the rooftop, baby. Come pick me up, come pick me up.” Eigentlich mag man bei der fantastischen Stimme von Nico Santos zunächst an einen Engländer oder Amerikaner denken, aber  falsch gedacht. Der 25 Jährige Sänger, der seit dem letzten Jahr mit Songs wie „Rooftop“ oder „Safe“ gehörig die Charts auf die Beine stellt, kommt gebürtig aus Bremen und ist auf der spanischen … Weiterlesen