Olly Murs - You Know I Know

Olly Murs – You Know I Know

Typische Radiomusik. Als solche mögen wahrscheinlich viele die Hits von Olly Murs wahrnehmen, die meistens gespielt werden, wenn wir gerade den Einkaufswagen durch die Läden schieben oder im Auto auf der Autobahn im Stau festsitzen. Songs wie „Troublemaker“ oder „Heart Skips A Beat“ laufen im Radio noch heute rauf und runter und man kennt sie meistens, obwohl man vom Künstler kaum eine Ahnung hat. Doch was kann Olly Murs, der übrigens der Interpret eben dieser Songs ist, denn eigentlich noch … Weiterlesen

Muse - Simulation Theory

Muse – Simulation Theory

Das britische Rock-Trio Muse ist dafür bekannt, die eigene Komfortzone gerne auch mal zu verlassen und seine Tentakel in Richtung andere Musikstile zu strecken. Schaut man sich die Diskographie der Band, die in der Vergangenheit bereits sieben Studioalben veröffentlichte, an, so stößt man auf Ansätze von Dub-Step auf „The 2nd Law“, entdeckt auf „The Resistance“ eine dreiteilige Rock-Operette und auf „Black Holes & Revelations“ die 6-minütige Western-Hymne „Knights Of Cydonia“. Stellte das düstere „Drones“ einen direkten Bezug zu der Rock-Vergangenheit … Weiterlesen

Architects - Holy Hell

Architects – Holy Hell

Es gibt Genres, die ihres musikalischen Grundkonstruktes wegen schon derart in ein Korsett gedrückt werden, dass ein großer Teil des Outputs exakt gleich klingt: immerselbe vorhersehbare Strukturen, immerselbe Stimmungen, immerselbe Riffs. Der Metalcore gehört mit seinem ausgeprägten Szenegedanken, der jegliche Progressivität verbietet, zu diesen Sparten – die Acts, die mittlerweile den Sprung in die großen Hallen gemeistert haben, entfernten sich entweder von ihren Ursprüngen – man schaue sich nur Bring Me The Horizon an – oder entwickelten ihren Sound vom … Weiterlesen

I Dont Know How But They Found Me

I Don’t Know How But They Found Me – 1981 Extended Play

Ich stehe ja auf abgefahrene Bandnamen. Und manchmal führt alleine das schon dazu, dass ich mir eine Band anhöre. So auch geschehen bei I Don’t Know How But They Found Me. Warum dieser Name? Gute Frage. Der Pressetext sagt, dass das irgendwas mit dem Film Zurück in die Zukunft zu tun hat. Nie gesehen, also keinen Schimmer. Aber das ist ja auch egal. Darüber hinaus enthält der Pressetext noch allerlei andere Referenzen, T. Rex, Bowie, Oingo Boingo und Tears For … Weiterlesen

Mo-Torres – 4 Wände

Er gehört zu den beliebtesten Rappern der Stadt und ist spätestens seit der Europa-Qualifikation des 1. FC Kölns durch seinen Hit Effzeh international ein gefeierter Musiker: Mo-Torres. Erst Ende 2016 nahm der inzwischen 29-jährige Kölner mit Weltmeister Lukas Podolski und den beliebten kölschen Rockern von Cat Ballou den Song Liebe deine Stadt auf, der sich nicht nur zu einer gefeierten Lobes- und Liebeshymne an die Stadt etablierte, sondern auch auf Spotify und YouTube für millionenfache Klicks und Streams sorgte. … Weiterlesen

All Get Out - No Bouquet

All Get Out – No Bouquet

Männer, das (zahlenmäßig) doch immer noch die Rock-Musik dominierende Geschlecht, werden von der Gesellschaft häufig dazu getrimmt, so wenig verletzliche Emotionen wie möglich zu zeigen. Trauer lässt sich dann oft in Frust und Wut aus. In den letzten Jahren tauchen im Rock immer mehr Künstler auf, die zeigen, dass Verletzlichkeit und Emotion im Jahr 2018 eigentlich kein Tabu-Thema sein müssen: Die Amerikaner All Get Out gehören zu dieser Riege. „No Bouquet“ heißt das dritte Album der Band, die stets emotionsgetränkte … Weiterlesen

Nico Santos_Streets Of Gold

Nico Santos – Streets Of Gold

“I’m shoutin‘ from the rooftop, baby. Tell me, will you come and save me? I’m shoutin‘ from the rooftop, baby. Come pick me up, come pick me up.” Eigentlich mag man bei der fantastischen Stimme von Nico Santos zunächst an einen Engländer oder Amerikaner denken, aber  falsch gedacht. Der 25 Jährige Sänger, der seit dem letzten Jahr mit Songs wie „Rooftop“ oder „Safe“ gehörig die Charts auf die Beine stellt, kommt gebürtig aus Bremen und ist auf der spanischen … Weiterlesen

Der Wahnsinn – Toi!Toy!Teu!

Drei EPs ließen Der Wahnsinn auf die Massen los, bevor sie diese nun als einen zusammenhängenden Release physisch veröffentlichen. Im Laufe der letzten Wochen hörten wir so bereits genauer in „Toi!“ und „Toy!“  rein und kamen zu dem klaren Ergebnis – auch nach dem Debütalbum kann das Duo mit viel Witz und einer spannenden Mischung aus Stonerriffs und Punk-Attitüde überzeugen.

Musikalisch ist der Anspruch klar: die Leute sollen hüpfen, mitgröhlen, Moshpits eröffnen und was eben sonst so zu einem … Weiterlesen

Laura Jane Grace & The Devouring Mothers – Bought To Rot

Mittlerweile ist der Markt ziemlich überflutet von Frontpersonen großer Punkbands, die auch mal Lust auf eigene Solopfade haben. Ob nun Dave Hause, Nathan Gray, Brian Fallon oder Chuck Ragan – sie alle bedienen neben ihren Hauptbands die Singersongwriter-Sparte mit ruhigeren Alben. So überrascht es wohl kaum, dass auch Laura Jane Grace, ihres Zeichens Frontfrau der Punkband Against Me!, nach nun mehr 21 Jahren mit ihrer Band auch den Drang nach einem Solowerk verspürt.  Nur so ganz solo ist es dann … Weiterlesen

Touche Amore - 10 Years : 1000 Shows

Touché Amoré – 10 Years / 1000 Shows: Live At The Regent Theater

Die beste Live-Band des Post-Hardcore Genres gibt sich die Ehre: Touché Amoré veröffentlichen eine Live-Platte, die deutlich zeigt, dass man die Energie und Intensität eines Hardcore-Gigs doch auch auf schweres, schwarzes Plastik pressen kann. Über zehn Jahre gibt es das Quintett aus Los Angeles bereits. In der Zeit hat man nun mehrere hundert gemeinsame Konzerte gespielt. Nummer 1000 sollte für die Band dann gleich ein sehr besonderes werden: In ihrer in den Anfangstagen verabscheuten Heimatstadt feierte die Band gemeinsam mit … Weiterlesen