Bosse Kraniche Plattenkrach

Plattenkrach: Bosse – Kraniche

Nachdem es letzte Woche in der ersten Ausgabe um Girlie-Pop ging, begibt sich der Plattenkrach in Runde 2 auf deutsche Pfade. Bosse-Fan Emilia huldigt dem 2013 erschienenen Album “Kraniche” und stößt damit bei unserer Kollegin Anna auf Granit…

„Ich such nicht mehr und finde nur. Kommt sowieso an den Start, was kommen mag.“ – Mit dieser und noch vielen weiteren Zeilen sprüht der Sänger regelrecht vor Optimismus. Manch einer mag hier sagen, dass selbiger viel zu aufgesetzt oder unglaubwürdig wirkt, ich aber finde sämtliche Songs dieses Albums unfassbar authentisch

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Granada – Ge Bitte

Nach Wanda und Bilderbuch startet nun die nächste österreichische Band durch: Granada veröffentlichen  nach ihrem gleichnamigen Debütalbum aus dem letzten Jahr mit „Ge Bitte“ ihre zweite Platte. Darauf singen sie auf feinster österreichischer Mundart über alles was ihnen an unserer Gesellschaft nicht passt, über durchfeierte Nächte und über die Liebe und untermalen das Ganze mit klassischem Indie-Pop und catchy Melodien.

Bereits bei einem Blick auf auf den Titel des Albums („Ge Bitte“ heißt auf Hochdeutsch übrigens so viel wie „Ich bin nicht mit ihrem Handeln und Denken

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Namika – Que Walou

Mit „Lieblingsmensch“ bescherte Namika uns im Sommer 2015 einen ebenso geliebten als auch verhassten Ohrwurm, und mit dessenn Lyrics auch gleich Instagram-Captions für die nächsten paar Monate: Man kam einfach nicht um diesen Song herum. Während sich „Lieblingsmensch“ noch auf ihrem Debütalbum „Nador“ befand, mit dem sie gleich den Durchbruch schaffte, veröffentlicht sie nun, drei Jahre später, mit „Que Walou“ endlich dessen Nachfolger. Auf dieser Platte zeigt Namika erneut, wie gut ihre ganze eigene Mischung von Pop und Rap funktioniert und sprengt dennoch die Genregrenzen,

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SIND – Irgendwas mit Liebe

Ihr Bandname bietet geradezu eine Steilvorlage für sämtliche Wortspiele, ist aber auch gleichzeitig leider ein so häufig gebrauchtes Wort, dass es schwerfallen dürfte die Jungs von SIND über die gängigen Suchmaschinen im Internet zu finden. Das scheint ihnen jedoch egal zu sein, denn die fünf Berliner machen unter diesem Namen bereits seit 2013 zusammen Musik und veröffentlichen nun auch endlich ihr Debütalbum „Irgendwas mit Liebe“, in dem es einen thematischen Rundumschlag über die Probleme der „Generation Y“ gibt: Freundschaft, Liebe, Beziehung, Ängste und Träume.

Und dieses

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Kimbra – Primal Heart

Die neuseeländische Sängerin Kimbra dürfte vor allem durch den Song „Somebody That I Used To Know“ von Gotye bekannt sein, der 2011 in unzähligen Ländern an der Spitze der Charts stand und auf dem sie als Feature-Gast vertreten ist. Dass sie allerdings auch alleine überzeugen kann, hat sie bereits mit ihren ersten beiden Solo-Alben bewiesen. Nun veröffentlicht sie mit „Primal Heart“ schon ihre dritte Platte, auf der sie sich vor allem abwechslungsreich und experimentell zeigt und einmal mehr beweist, dass Genre-Zuordnungen bei ihr sinnlos sind.

Somit findet man auf dem Album der

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ISLAND – Feels Like Air

Man könnte fast meinen, ISLAND seien mit ihrem Debütalbum „Feels Like Air“ etwa zehn Jahre zu spät dran. Passt es doch genretechnisch genau in die Alternative/Indie-Rock-Bewegung, von der diese Zeit, maßgeblich durch britische Bands, geprägt war und zu der diese Musik auch noch massentauglich war und gut ankam. Genauso schnell wie diese Welle jedoch über die Musikindustrie hineinbrach verschwand sie nach ein paar Jahren auch wieder und hinterließ einen Haufen Bands, die seither teilweise verzweifelt und leider nur mäßig erfolgreich nach einem Weg suchen, dieses Genre irgendwie wieder

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Kristoffer Bolander – What Never Was Will Always Be

Mit der Alternative-Folk Band “Holmes” wurde er bekannt, nun veröffentlicht er mit „What Never Was Will Always Be“ bereits sein zweites Solo-Album: Der schwedische Singer/Songwriter Kristoffer Bolander. Dem Alternative- und Folk-Pop bleibt Kristoffer aber trotzdem treu, doch statt den Sound der Band zu kopieren erweitert dieses Genre gekonnt um neue Einflüsse und geht noch einen Schritt weiter als auf seiner ersten Platte „I Forgive Nothing“.

Bereits im ersten Song „Untracable“ wird deutlich, dass der Singer/Songwriter sich auf seiner neuen Platte zwar weiterhin am Folk orientiert,

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Vance Joy – Nation Of Two

Mit „Riptide“ landete der Australier James Keogh, besser bekannt unter dem Künstlernamen Vance Joy, 2013 einen weltweiten Hit und hält seither den Rekord für die längste Verweildauer eines Songs in den australischen Singlecharts. Nun veröffentlicht er sein zweites Album „Nation Of Two“, und auch wenn es wohl etwas schwierig werden könnte, einen solchen Erfolg zu wiederholen, liefert er darauf wieder 13 frische Indie-Folk-Pop Songs, die sich fast ausnahmslos auch auf einer Platte mit „Riptide“ wiederfinden könnten.

Der Titel des Albums lässt es bereits erahnen: „Nation of

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The Wombats – Beautiful People Will Ruin Your Life

Indie-Rock Bands gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Gerade Großbritannien scheint eine regelrechte Hochburg dieser Musikrichtung zu sein: Bastille, Maximo Park, Arctic Monkeys, The Vaccines, Two Door Cinema Club und The Kooks sind da nur ein paar Beispiele. In einer Zeit, in der der Markt mit neuen Platten dieses Genres geradezu überschwemmt wird, ist es also nicht einfach sich als Indie-Band auch einen Namen zu machen. Die Briten von The Wombats haben es dennoch geschafft, sich seit ihrer Gründung 2003 Stück für Stück in dieser Szene zu etablieren und veröffentlichen diese Woche

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The Xcerts – Hold On To Your Heart

Hört man den Opener ihrer neuen Platte, ist es erst schwer zu glauben, aber doch, sie sind es wirklich: The Xcerts sind mit ihrem vierten Album „Hold On To Your Heart“ zurück und zeigen mit Texten über Liebe, Gefühle, Tiefpunkte, Optimismus und Träume ihre romantische Seite.

Gleich im ersten Song „The Dark“ wird mit großer Geste die Pathos-Keule geschwungen: Piano-Begleitung, leise Chöre im Hintergrund und Drama ohne Ende. Da dürfte sich so mancher alter Fan eher verwundert als begeistert zeigen, jedoch kommt bereits mit der zweiten Nummer der Break. In „Daydream“ zeigt sich

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